Rund 100 Einsatzkräfte bei Gemeindeübung der Feuerwehr gefordert

Übungsobjekt mit Dachstuhlbrand
ersten Einsatzkräfte treffen ein
Einsatzleitung hält eine Besprechung zur Lage ab
1 Trupp sucht vermisste Personen

Realitätsnahe Szenarien in Stedden und Südwinsen trainieren Menschenrettung, Brandbekämpfung und technische Rettung

Winsen (Aller). Sirenen und Funkverkehr bestimmten am Sonntagvormittag das Geschehen bei der diesjährigen Gemeindeübung der Gemeindefeuerwehr Winsen (Aller). Rund 100 Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren der Gemeinde übten an mehreren Einsatzstellen die Bewältigung komplexer Schadenslagen und stellten dabei ihre Leistungsfähigkeit sowie die Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinweg unter Beweis.

Der erste Übungsalarm erfolgte um 08:31 Uhr. Im Bereich der Aller bei Stedden wurde ein Bootsunfall angenommen. Nach dem Kentern eines Bootes galten zwei Personen als vermisst. Die eingesetzten Kräfte leiteten umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen auf und entlang der Aller ein, um die Vermissten schnellstmöglich zu lokalisieren und zu retten.

Nur wenige Minuten später, um 08:47 Uhr, wurden die Einsatzkräfte mit einer weiteren anspruchsvollen Lage konfrontiert. In einem Gebäude in der Bahnhofstraße 31 in Südwinsen wurde ein Dachstuhlbrand mit Menschengefährdung simuliert. Auch hier galten zwei Personen als vermisst.

Neben der Menschenrettung lag der Schwerpunkt auf der Brandbekämpfung und dem Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung von der Aller zur Einsatzstelle. Gleichzeitig mussten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung errichten, um benachbarte Gebäude vor einer Ausbreitung des Feuers zu schützen.

Im weiteren Verlauf der Übung galt es zudem, einen verunglückten Arbeiter aus einer Kellergrube zu retten. Dieses Szenario stellte insbesondere die Fähigkeiten der Feuerwehrkräfte im Bereich der technischen Rettung unter schwierigen Bedingungen auf die Probe.

Die Übungsleitung zog nach Abschluss der Gemeindeübung ein positives Fazit. Die verschiedenen Einsatzlagen boten den Einsatzkräften die Möglichkeit, ihr Können in den Bereichen Menschenrettung, Brandbekämpfung, Wasserförderung, technische Rettung sowie Führung und Kommunikation praxisnah zu trainieren. Die gesteckten Ausbildungsziele wurden erfolgreich erreicht.

„Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie ermöglichen es uns, die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren zu stärken und Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Im Einsatzfall profitieren wir von den gewonnenen Erfahrungen und der eingespielten Zusammenarbeit“, betont Winsens Gemeindebrandmeister Oliver Hermann.

Ein besonderer Dank gilt der Firma GalaBau Lindhorst, die für die Durchführung der Übung abrissreife Gebäude zur Verfügung gestellt hat. Durch diese Unterstützung konnten die Einsatzszenarien besonders realitätsnah dargestellt werden.

Ebenso bedankt sich die Gemeindefeuerwehr bei den Verletztendarstellern der DLRG, die mit großem Engagement für eine authentische Darstellung der Schadenslagen sorgten. Ihr Einsatz trug wesentlich zum Erfolg der Übung bei.

Dank richtet die Gemeindefeuerwehr außerdem an alle beteiligten Kameradinnen und Kameraden, die mit ihrer Einsatzbereitschaft, ihrem Engagement und ihrer Professionalität zum Gelingen der Gemeindeübung beigetragen haben.

Text wurde von KI überarbeitet.

Freiwillige Feuerwehr Bannetze

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